| Inhalt |
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| Zum Anfang |
| Aufruf zum Jahr „Reformation und Musik“ |
| Obleutetagung 2011 |
| Mitgliedschaft im BDO |
| Präsidialversammlung des Kirchentages |
| Begegnungstagung und Ehrungen |
| Ausblick und Weihnachtswünsche |
„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet Euch!“
Philipper 4, 4
Liebe Geschwister in den Werken und Verbänden des EPiD,
Weihnachten ist ein Fest purer Lebensfreude. Gott schenkt dieser Welt mit dem Kind in der Krippe das menschliche Gesicht, das sie zuvor sooft selbst verloren hat. Mit einem Neugeborenen wird fassbar, dass seine Lust am Menschen keine Grenzen kennt. Sie reicht über Räume und Zeiten, verwandelt das Hier und Jetzt mit der Ewigkeit seiner Liebe. Davon singen und sagen die Engel und bringen diese Botschaft unter die Leute. Mit unseren Chören stimmen wir ein in das große Lied der Lebensfreude unseres Gottes und tragen es weiter. Und alle, die es seit damals berührt, erfahren: Gottes Liebeslied an die Welt macht alles neu. Diese geschenkte und erneuernde Freude des Christfestes macht Lebensmut zum Weitergeben. Es ist diese Quelle, auf die das adventliche Wort des Apostels aufmerksam macht.
Das unter solchen Vorzeichen Weihnachten eben nicht „unter dem Baum entschieden“ wird (Werbeslogan eines Großmarkts) ist wohl klar, - denn Weihnachten ist ja seit damals schon längst entschieden. Ohne Zweifel zugunsten von uns Menschen; dafür hat Gott mit seiner Liebe gesorgt. Unsere Entscheidung in Glaube, Liebe, Hoffnung heißt bloß, ob wir die Freude darüber für uns wahr werden lassen. Das allerdings ist keine Sache, die an Äußerlichkeiten - am wenigsten unter dem Baum - hängt, sondern ist und bleibt eine Angelegenheit des Herzens und somit unserer ganzen inneren Einstellung. Die tiefe innere Weihnachtsfreude schenkt dann die Freiheit das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, wie entlastend.
