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EPiD – Infobrief 04/09 – Dezember 2009
Liebe Geschwister in den Werken und Verbänden des EPiD,
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
Der Wochenspruch vom 2. Adventssonntag gibt Anleitung zu einer notwendigen Orientierung: Wer in unsere Zeit und Welt mit Gerechtigkeit und Frieden gehen will, braucht die Orientierung von dem her, der der Kommende ist und bleibt. Das Aufsehen und Ausrichten von Gott her auf Gott hin hat eine verwandelnde, verlebendigende Kraft. Advent bedeutet auch: Wir stimmen uns ein auf das Christusgeschehen mit uns. Als Bläserinnen und Bläser wissen wir, dass das Aufsehen auf den Dirigenten von entscheidender Bedeutung für das Zusammenspiel des ganzen Chores ist. Das vorausschauende Spielen steigert die musikalische Qualität, weil es die Impulse aufnimmt, die wir nicht selber setzen können. Gottes Kommen, sein Advent ist ein Dirigat des Friedens und der Gerechtigkeit, auf dass wir im Takt der Liebe bleiben, Gott und den Menschen zugewandt. Im Zusammenhang der zurückliegenden Feiern zum Mauerfall ist mir ein Satz in Erinnerung geblieben: „Weil wir bleiben wollten, konnte nichts bleiben wie es war.“ – Auch darum wird es gehen, wenn wir das Kommen des Herrn ernst nehmen.
