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Infobrief 04/09 - Ereignisreiches

Inhalt
Zum Anfang
EPiD-Homepage
Ereignisreiches
Neues Andachtsbuch
Jahres-Vorschau 2010
Hinweis
Nachtrag

Hat die Website im gewissen Sinn einen großen Impuls von der „OhrenBlickmal“-Homepage zum Posaunentag bekommen, so vermittelt der DEPT offensichtlich noch andere Impulse in die Bläserlandschaft hinein. Am Wochenende 18. Oktober fand in Heilbronn ein großer DEPT-Nachklang statt. Unter dem Motto: „Horizonte öffnen“ trafen sich weit über 200 Bläser, um aus dem Gloria 2008 zu spielen (nähere Informationen unter www.epid.de).

 

„Ankommen“ ist auch ein gutes Stichwort für die Obleute-Tagung vom 23./24. November in Bielefeld. Was auf der Posaunenratstagung Okuli 2009 noch eine Anregung war, wurde am Tag nach dem Ewigkeitssonntag in die Tat umgesetzt: Aus den Verbänden und Werken von Braunschweig, Mecklenburg-Vorpommern, Mitteldeutschland, Nordelbien und Westfalen waren mit Hans-Jürgen Johnke, Erich Eyßelein, Jens Paret, Eberhard Erdmann, Stephan Eichner, Kurt Puls, Johannes Pfeifer und Peter Gräwe die Obleute von Norden und Süden gekommen. Es wurde eine intensive Begegnung in Bielefeld. Dabei standen neben dem Kennenlernen der Geschäftsstelle im Medienhaus wichtige Themen wie die Strukturveränderungen in einigen Landeskirchen, das eigene Profil gegenüber der Kirchenmusik und das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen in den Werken auf dem Programm. Die Frage: „Wie wird Leitung wahrgenommen?“ wurde zu einem intensiven und spannenden Diskurs.

Daneben wurden Neuigkeiten aus dem EPiD ausgetauscht und auch der gemütliche Teil kam nicht zu kurz. Miteinander wurde sehr deutlich registriert: Uns beschäftigen ähnliche Fragen und Probleme. Als eine Stärke im Evangelischen Posaunendienst gegenüber anderen kirchlichen Arbeitsfeldern (insbesondere der sonstigen Kirchenmusik) wurde die weit reichende Vernetzung in unserem Verband empfunden. So intensiv die Gespräche waren, die Stimmung blieb gelöst und fröhlich. Es wurde viel miteinander gelacht – dies erschien den Beteiligten überhaupt ein gutes Rezept auch auf andere schwierige Situationen angewandt.
Als feste thematische Einheit stand „Fundraising als Aufgabe im Posaunendienst“ auf dem Programm. Dazu hatte LO Silaschi mit dem Referenten Lothar Schulz einen der ausgewiesenen Fundraising-Experten in Deutschland eingeladen.
Nicht um schnelle Mittelgewinnung kann es nach Schulz gehen, sondern um einen nachhaltigen systematischen Prozess, der die zwischenmenschlichen Beziehungen auf allen Ebenen stärkt und aus den geistlichen Wurzeln lebt. Dies sei die beste „Investition“, um die vielen Gaben im Geben und Empfangen freizusetzen. Am Ende der Tagung waren sich die Beteiligten einig: Es war gut, viel voneinander erfahren zu haben, in guter Gemeinschaft sich offen über Probleme und Fragen ausgetauscht zu haben und manche wichtigen Impulse mit Blick auf die Förderung unserer Werke mit nach Hause zu nehmen. Ein nächstes Treffen wurde für 2011 ins Auge gefasst. Doch zunächst trifft sich Anfang Februar 2010 die
zweite Gruppe von Obleuten (Teil 2) in Bielefeld zu einem weiteren Austausch. Zu diesem Treffen besteht noch die Möglichkeit, sich anzumelden.

Zuvor trafen sich in der ersten Novemberhälfte die Landesposaunenwartinnen und -warte zur Studientagung in Goslar. Dabei gab es mit dem Wechsel im Vorsitz der AG auch eine überraschende und unvorhergesehene Entwicklung: Der bisherige Vertrauensmann der Arbeitsgemeinschaft, LPW Johannes Kunkel (Hessen-Nassau), trat von seinem Vorsitz zurück. Als neuer Vertrauensmann wurde von der Vollversammlung LPW Christian Strohmann (Oldenburg) gewählt. An dieser Stelle danke ich Johannes Kunkel für seine engagierte Mitarbeit im EPiD-Vorstand und grüße gleichzeitig Christian Strohmann als neues Vorstandsmitglied und freue mich auf die Zusammenarbeit.

Verabschieden müssen wir uns in diesen Tagen von unserer langjährigen Mitarbeiterin Marlies Wagner in der Geschäftsstelle. Sie geht mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand. Über 30 Jahre hat sie für das Posaunenwerk Westfalen außerordentlich engagiert gearbeitet und diesen großen Einsatz seit 2007 auch auf den EPiD ausgeweitet. Eine ganze Bläsergeneration wird noch lange ihre typische Ansage im Ohr behalten: „Posaunenwerk-Wagner“. Gemeinsam mit ihrem Mann Heiko hat sie weit jenseits von Arbeitszeiten das Gesicht der Posaunenarbeit mit geprägt. Dafür werden wir ihr am 15. Dezember zur Verabschiedung sehr sehr herzlich danken. Das „Ankommen“ unserer Posaunenarbeit lebt immer auch von solchen Menschen!

Mit dem Ausscheiden einer verdienten Mitarbeiterin ist gleichzeitig auch ein Neuanfang verbunden: Seit Anfang Oktober arbeitet Frau Ina Neumann in der Geschäftsstelle und hat die letzten Wochen der Überschneidung genutzt, um sich möglichst intensiv in die vielfältigen Bereiche einzuarbeiten. Dies ist ihr nach unserem Eindruck schon ausgezeichnet gelungen. Sicher wird es auf der einen oder anderen EPiD-Veranstaltung die Gelegenheit geben, Frau Neumann persönlich kennen zu lernen.

Freudige Anlässe sollten gebührend gefeiert werden. Aus diesem Grund überbrachte eine kleine Delegation einen klingenden Geburtstagsgruß für Friedemann Strube, der am 1. Advent seinen 70. Geburtstag feiern konnte. So hatten sich die Mitglieder des DEPT-Projektausschusses zu diesem besonderen Anlass in München verabredet. In den Räumen des Strube-Verlages wurden die guten Wünsche zusammen mit adventlichen Liedern überreicht. In seiner kleinen Laudatio bezeichnete LO Bernhard Silaschi Verleger Strube, der 2005 mit der Ehrenurkunde des EPiD ausgezeichnet worden war, als „Gütesiegel“ der Veröffentlichungen im Posaunendienst. Ob Notenausgaben, PCM oder Gloria, alles, was den Strube Verlag verlässt, zeugt von hoher Qualität. Für diesen Anspruch stehen sowohl Friedemann Strube Senior als auch sein Sohn Friedemann Strube Junior professionell ein. Auch von dieser Stelle gratulieren wir herzlich und wünschen Gottes reichen Segen!

 



 
LOSUNG DES TAGES
Montag, 06. September 2010
 
Viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen!
 
Weil wir durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben.

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