Deutscher Evangelischer Posaunentag

Größtes Ereignis in der Bläsergeschichte

La-Ola-Welle der Bläserinnen und Bläser




Weltrekord




Die Goldene La Ola Welle der Bläser

Mit einem sehr eindrücklichen Festgottesdienst und einem Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde ist der Deutsche Evangelische Posaunentag in Leipzig zuende gegangen.
Unter dem Motto „OhrenBlickmal!“ hatten sich mehr als 16.000 Bläserinnen und Bläser im Leipziger Stadion eingefunden und bildeten damit den größten Posaunenchor der Welt. Der Klang war überwältigend.

Zwei Bläser (Beate Ullrich und Hartmut Schekatz) aus dem FORUM unserer Webseite berichten dazu:

„Nach dem Schlusslied, Bachs „Gloria sei dir gesungen“, gibt es kein Halten mehr. Ein unvorstellbarer Jubel bricht los, die Bläser springen von den Sitzen und schwenken ihre Instrumente, der B-Dur-Akkord will überhaupt kein Ende nehmen. Schließlich formt sich eine goldene La-Ola-Welle, die immer und immer wieder das Stadion umrundet. Auch die Zuschauer machen mit und geben die Welle jeweils an die andere Bläserseite weiter. Wir zählen nicht mit, wie oft sie, vom Bläserakkord begleitet, herum läuft, aber wir sind uns einig, dass das ein Stadion-Rekord sein muss. Irgendwann viel später beginnen einige Bläser, noch einmal das Gloria zu spielen und alle fallen nach und nach noch einmal ein, die einen blasend, die anderen singend. Es ist einfach unglaublich und eigentlich mit Worten gar nicht zu beschreiben. Wie sollen wir jetzt nur in den Alltag zurück finden?“


... dann ist es so weit"! Wir sehen uns in Leipzig (30. Mai bis 1. Juni 2008)

Der Augustusplatz am Samstag mittag zur Eröffnungsveranstaltung (Foto: M. Gabriel)




Am Samstag war der »DEPT« - so wurde der Deutsche Evangelische Posaunentag liebevoll abgekürzt - auf dem Augustusplatz, dem kulturellen Mittelpunkt der Stadt zwischen Gewandhaus und Oper, eröffnet worden. Der Platz in der Nähe des Hauptbahnhofes und der Innenstadt erwies sich als wunderbare Kulisse für die Eröffnung für die Eröffnungmit etwa 12.000 Bläserinnen und Bläser.

Nach der Veranstaltung ging es unter dem Motte „OhrenBlickmal! – So viele Töne“ mit der Darstellung der Mitgliedsverbände des EPiD weiter. Auf 25 Bühnen innerhalb des Innenstadtrings war die Vielfalt der evangelischen Posaunenarbeit zu erleben und zu hören.

Am Abend wurde in einer Serenade auf dem Augustusplatz ein Streifzug durch 400 Jahre Bläsermusik mit einem großen (15.000 Bläserinnen Bläser) und einem kleinen Chor unternommen.



Bläsergold auf dem Augustusplatz




Weiter ging es dann ab 19.30 Uhr. Unter dem Motto „OhrenBlickmal! – Fühl die Schwingung“ ging es dezentral mit 25 Blechbläserkonzerte in Leipziger Kirchen und auf dem Augustusplatz zum Mitmachen und Zuhören weiter, bevor ein Jazzkonzert um 22 h den Tag schloss.


Eins von 25 Konzerten In Grünau gab es "Tiefes Blech"




Der Sonntag begann um 8.30 Uhr mit einer Morgenmusik aller Teilnehmer(innen) auf Plätzen in allen Leipziger Stadtteilen.
Um 12 begann unter der Überschrift „OhrenBlickmal! – Hör den Glanz“ der festlicher Schlussgottesdienst im Zentralstadion, der vom Fernsehen übertragen wurde und in dem mit über 16.000 Bläserinnen und Bläser ein Weltrekord aufgestellt wurde.


Jungbläser immer dabei!

Beim Morgenchoral an "Bachs" Thomaskirche




Noch einmal die Bläser: „Als wir das Stadion betreten, bietet sich uns ein überwältigender Anblick, obwohl noch längst nicht alle Bläser eingetroffen sind. Auf allen Rängen und auch am Rand des Rasens schimmert es golden. Wir finden meinen Chor, den Posaunenchor Hüsten, und nehmen unsere Plätze ein. Die Probe hat schon angefangen, und es dauert etwas, bis wir uns optisch und akustisch orientiert haben. Es herrscht eine völlig andere Atmosphäre als auf dem Augustusplatz: Wir sind drinnen, können uns gegenseitig sehen, und keine Straßenbahn donnert vorbei, kein Martinshorn versucht, uns zu übertönen. Wir sind sozusagen unter uns. Nach letzten technischen Ansagen beginnt das Vorprogramm mit einem Interview. Pfarrer Bernhard Silaschi spricht mit dem Zuständigen vom Guiness-Buch der Rekorde, der den Rekord-“Versuch“, den größten Posaunenchor der Welt zu stellen, überwachen wird. Zweifel am Gelingen hat er nicht, was die Bläser mit einem begeisterten B-Dur-Akkord belohnen, einem von Vielen an diesem Tag.“




DEPT 2008




Noch bei der Heimfahrt konnte man den Ohrenblickmalaufkleber und die Instrumentenkoffer in den Autos sehen und hatte das „Ohrenblickmal“ dann gleich wieder im Ohr ...

KOLLEKTEN

Großzügige DEPT-Besucher
Die Kollekten des Posaunentages sind jetzt alle gezählt.Für das jüdische Begegnungszentrum in Leipzig wurden am Freitag € 2.611,80 gesammelt.
Die Summe der Samstag-Abend-Kollekte bei 25 Konzerten beträgt € 24.155,33 für die Auslands- und Partnerschaftsarbeit im EPiD.
Die Kollekte vom Abschlussgottesdienst ist für das Ev.-Luth. Missionswerk Leipzig e.V. bestimmt: € 73.856,04.
Wir danken allen Spendern für ihre Spendenbereitschaft.

Mehr dazu:
Bläserbericht insgesamt mit vielen Bilder in
www.unserekirche.de

oder
www.ohrenblickmal.de
Oder auch ganz viel
unter:
www.youtube.de

Danke!!!
Bilder: Markus Gabriel, Emely Hartenbach, Barbara und Svenja Kaltschnee, Matthias Möbius, B. Silaschi.


Ein Bläser aus Papua Neuguinea Dorthin ging die Kollekte des Gottesdientes

Das Bläseradressenhaus in Leipzig!




Einschaltquote beim Fernsehgottesdienst

Es haben sich - nach einem Hinweis des MDR - die Summen der GoDi-Zuschauer noch einmal stark nach oben korrigiert: Die bisher genannte Summe bildete den Durchschnitt je Sendegebiet (Sender). Insgesamt haben aber 380.000 Zuschauer den Gottesdienst verfolgt.


OhrenBlickmal! - ein Nachklang der Begeisterung

Liebe Bläsergeschwister (nicht nur) in Deutschland,

nun ist der Posaunentag Geschichte. Nein, so ganz richtig ist diese Aussage nicht. Es gibt ein „OhrenBlickmal-Echo“ der Begeisterung. Dieser hör- und sichtbare Nachklang zieht sich wie eine Welle vom Deutschen Evangelischen Posaunentag in Leipzig durch Emails, Medien und vor allem durchs Internet (siehe Youtube). Ein Posaunentag mit Nachwirkungen, die zeigen, ein ganz besonderes und außerordentliches Erlebnis verbindet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DEPT08. Aus der Vielzahl von Emails mit Glückwünschen, die Ausdruck einer großen Freude sind, dass „man/frau“ mit dabei war, will ich eine zitieren:

hallo zusammen,

die Posaunenchortage in Leipzig waren für mich als Mitglied im Posaunenchor St.Wendel im Saarland einfach "bombastisch".
Ich hab´mir überlegt, mit welchen Synonymwörtern ich das Erlebnis in Leipzig noch beschreiben kann. Folgende fallen mir hierbei ein.:

bombig, fantastisch, großartig, genial, spitze, außerordentlich, beachtenswert, enorm, exorbitant, fulminant, gewaltig, hervorragend, unglaublich, stark, phänomenal, fabelhaft, grandios, sagenhaft, traumhaft, wunderbar, wundervoll, atemberaubend, überwältigend ......

Mit allen diesen Worten (und vielleicht noch vielen weiteren) können wohl die meisten Besucher und Mitwirkenden des Posaunentages das Erlebnis der beiden Tage beschreiben.

Es war für uns alle einfach "spitze".
herzliche Grüße aus dem Saarland

Franz Josef Marx

So hat Franz-Josef Marx seine Erlebnisse beschrieben, wofür ich ihm mit folgender Mail gedankt habe:

Lieber Herr Marx,

vielen Dank für Ihre Resonanz zum Posaunentag mit einer großen Fülle an treffenden Synonymwörtern, zu denen man vielleicht noch ein einziges hinzufügen kann: „Unbeschreiblich!“. Ich glaube, Worte allein können nicht fassen, was wir erlebt haben, man muss dabei gewesen sein – alles andere ist eben nur ein matter Abglanz vom klingenden Flächengold. Es war eben ein spürbarer Moment von Gottes Gegenwart, der uns allen geschenkt wurde. Hier „unten“ geht nicht mehr – das war schon viel von himmlischer Fülle – wie Jesus sagt: Ein gerüttelt überfließendes Maß – so fühlt sich Segen an – hörbar / sichtbar eben „OhrenBlickmal!“

Herzliche Grüße

Ihr

Bernhard Silaschi, LO




Im Rückblick auf unseren Posaunentag erfüllt mich Freude und Dankbarkeit, dass Gott uns ein schönes Fest geschenkt hat. Trotz aller Planungen und Vorbereitungen, das kann man eben nicht machen.

Darüber hinaus bin ich allen Verantwortlichen, die sich manchmal bis zum Umfallen eingesetzt haben, dankbar - vor allem: dem Projektleiter Klaus Geiger, der SPM mit Dr. Jochen Hahn, ihrem Geschäftsführer Christoph Kunze, LPW Jörg-Michael Schlegel, allen Mitarbeitenden in den Ausschüssen, dem Musik-, dem Theologischen-, dem Öffentlichkeits-, dem Organisations-, dem Finanz- und dem Gesamtausschuss, der großen Schar von Helferinnen und Helfern, der Stadt Leipzig mit allen Verantwortlichen, warmherzig sympathisch vertreten durch Oberbürgermeister Burkhard Jung, Landesbischof Jochen Bohl und Superintendent Martin Henker, wie auch dem Ratsvorsitzenden der EKD Bischof Wolfgang Huber, nicht zuletzt allen „LPWs“ und den Mitarbeitenden in den Geschäftsstellen in Radebeul und in Bielefeld.
Ohne diese oft selbstlose Hilfe wäre manches nicht möglich gewesen. Allen möchte ich von ganzem Herzen im Namen des Vorstandes unseres EPiD e.V. „Danke!“ sagen. Schon dieses Miteinander war ein wunderbares Erlebnis, dass den Evangelischen Posaunendienst in Deutschland stärkt.

In herzlicher Verbundenheit
Ihr

Bernhard Silaschi


Wir wollen aufstehen ...

"Wir wollen aufstehen".
Das Stück ist bisher nur ein Manuskript des Komponisten Gottfried Schreiter, der es bisher nur für den DEPT freigegeben hat.

Die Kopien, die es davon jetzt gibt, sind also schwarz!

Vorspiel und Satz werden in diesem Jahr noch in der nächsten Gloria-Ausgabe (zugleich KT (Kirchentag) IV abgedruckt.

Meine Empfindung (und ich weiß auch anderer) dazu im Stadion:
"Einfach Gänsehautfeeling dabei!"



DVD zum DEPT 08

Posaunentags-DVD

Die Lieferung der DVD (Preis 19,90 Euro) erfolgt weiterhin durch die Geschäftsstelle.
Weiterhin dürfen wir noch auf die CD JukeBox hinweisen, die zum Preis von € 6,00 in der Geschäftsstelle erhältlich ist.