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Altjahresabend | 31. Dezember

EG: 344.9: Amen

Wie oft haben wir dieses kleine Wort schon ausgesprochen? Jedes Gebet beenden wir mit dieser Schlussformel, in allen Gottesdiensten ist es fester Bestandteil. Martin Luther widmet diesem Wort in seinem Lied EG 344, sogar eine eigene Strophe: „Amen, das ist: es werde wahr.“ Das bedeutet sowohl „so sei es“, als auch „so soll es geschehen“. Welchen Akzent man in der Übertragung des Wortes auch setzen mag, grundlegend bleibt, dass das Amen eine Bestärkung und Bekräftigung am Schluss eines Gebetes ist.
Können wir am Schluss dieses Jahres auch zu allem, was geschehen ist, „Amen“ sagen? Bei allen guten Erfahrungen gelingt es uns bestimmt, aber können wir es auch für die Situationen, in denen wir versagt haben? Ja, wir können und dürfen es, denn Gott hat uns seine Barmherzigkeit und Gnade zugesagt. Am Ende dieses Jahres steht sein Angebot, uns den Glauben zu stärken. Wir können an der Schwelle des neuen Jahres das Alte hinter uns lassen und das Neue aus Gottes Hand empfangen. In der Gewissheit, dass er alle Tage bei uns ist, können wir gelassen aussprechen: Amen - so sei es.

Wir beten:

Stärk unsern Glauben immerdar, auf dass wir ja nicht zweifeln dran, was wir hiermit gebeten han auf dein Wort, in dem Namen dein. So sprechen wir das Amen fein.

EG 344 Vater unser im Himmelreich

Frank Plewka

 
LOSUNG DES TAGES
Samstag, 04. Februar 2012
 
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

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