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Epiphanias | 6. Januar

Maestoso

Es ist eine erhabene majestätische Gesellschaft, die unsere Tradition zu Epiphanias um die Krippe gruppiert: Könige aus dem Morgenland. Caspar, Melchior und Balthasar. Doch nicht mit Pomp und großem Gefolge kommen diese Könige daher. Behutsam knien sie vor dem Kind nieder. Denn sie erkennen: das Kind in der Krippe ist der Herr der Welt, der König aller Könige. Und sie spüren: dieser Herr ist wahrhaft erhaben. Aber nicht überheblich. Dieser König ist wirklich majestätisch. Aber nicht prahlerisch. Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Das erfüllt die hochkarätigen Gäste an der Krippe mit einem starken Gefühl von warmer Menschlichkeit. So erleben sie Gott als die aufrichtende Kraft, als die Quelle für Erfahrungen von Lebenssinn, als den Ort des Glücks ohne Selbstbetrug. Es ist wie ein „Maestoso“ auf ihrem Lebensweg.
Viele sehnen sich nach dem richtig großen Erlebnis, wie es die drei Könige aus dem Morgenland an der Krippe hatten. Etwas, das uns heraushebt aus dem gewöhnlichen Alltag, aus den niederdrückenden Erfahrungen, aus dem kleinmachenden Druck. Seine Majestät, der Herr der Welt, Jesus Christus bewirkt dieses große Erlebnis.

Wir beten:

Herr Jesus Christus, du richtest uns auf und gibst unserem Glauben eine erhabene Kraft. An deiner Hand können wir unseren Weg erhobenen Hauptes gehen. Wir danken dir dafür. Amen.

EG 45 Herbei, o ihr Gläub’gen

Stefan Eichner

 
LOSUNG DES TAGES
Samstag, 04. Februar 2012
 
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

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