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2. Sonntag nach Epiphanias | 17. Januar

Cappriccio

„Begabte Menschen haben schöne Einfälle (concetti), d.h. gute Gedanken, und etwas volkstümlich ausgedrückt, capricci.“ Die launigen, verspielten eigenwillig freudigen Kompositionen können Capriccio genannt werden.
Es war ein freundlicher Einfall von Maria, ihren Sohn auf die knappen Weinvorräte hinzuweisen. Ein Fest ohne Wein, das kann es doch nicht sein. Eine Hochzeit ohne den Saft der Trauben, das wird doch niemand glauben. Jesus setzt ein Zeichen. Mit dem guten Wein auf der Hochzeit in Kana offenbart er sich als Freudenmeister. Seine Jünger beginnen an ihn zu glauben.
In unseren Gemeinden leben wir mit Menschen zusammen, deren Glauben in der Freude und in der Dankbarkeit über die Fülle unseres Lebens gewachsen ist. In unseren Gemeinden leben wir aber auch mit Menschen zusammen, deren Glauben in der Not, in der Angst und im Leiden gewachsen ist. Es war wohl Gottes schöner Einfall, uns zusammenzufügen, obwohl wir scheinbar nicht zusammen passen. Den Fröhlichen und den Ängstlichen, den Dürstenden und den Satten, allen gemeinsam ist die Fülle Gottes verheißen.

Wir beten:

Herr unser, du beschenkst uns reichlich. Mit zieht Freude in unser Leben ein. Gib uns Einfälle und gute Gedanken um unsere Freude an dir anderen Menschen weiterzugeben. Amen

EG 396 Jesu, meine Freude

Martin Huss

 
LOSUNG DES TAGES
Samstag, 04. Februar 2012
 
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

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