Grave
„Grave“ bedeutet „schwer“, „bedächtig“, „majestätisch“. Das sind eindrucksvolle Bezeichnungen. Wenn wir unseren Lebensverlauf anschauen, können wir feststellen, dass manches nicht so gelungen ist, dass wir gravierende Fehler machen. Besonders in unseren Beziehungen. Im 1. Johannesbrief heißt es: „Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; Furcht ist nicht in der Liebe…“ (1. Johannes 4, 17)
Johannes spricht also von Liebe und Furchtlosigkeit am Tag des Gerichts. An diesem Tag werden wir verstehen, warum es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Wir, als befreite Christen werden an dem Gericht beteiligt sein und Gottes Handeln und Entscheiden befürworten. Keiner, der sich für Christus entschieden hat, braucht sich vor eigenen Fehlentscheidungen zu fürchten. Denn, so Johannes, wo die Liebe stark ist, da hat die Furcht keinen Platz. Dann wird unser Leben zu einem majestätischen grave.
Wir beten:
Lieber Herr Jesus, wir danken dir, dass du der Richter bist. Dein Motiv ist immer die Liebe, auch an diesem entscheidenden Tag. Wir dürfen furchtlos dieser Zukunft entgegen gehen. Amen.
EG 326 Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
Hans-Joachim Scheithauer
