Tutti
Tutti – da sind alle Register gezogen: Ein machtvoller Klang braust auf. Dass Bläserinnen und Bläser neben allen anderen musikalischen Nuancierungen das Tutti schätzen, hat die Begeisterung für den DEPT 2008 in Leipzig gezeigt. Und was wären unsere Kirchentage ohne das Tutti der Bläser.
Dennoch geht es um mehr, als dass alle alles spielen und dann noch möglichst laut. Auch das Tutti soll ein Qualitätskriterium bleiben: Nicht brachial als musikalischer Einheitsbrei soll es daherkommen – auch in der Fülle ist Transparenz und Differenzierung angesagt. Für viele, die beim Schlussgottesdienst im Leipziger Stadion mitgespielt haben, war dies ein „OhrenBlickmal-Aha-Erlebnis“.
Der Himmel macht es uns vor: „Alsbald war da bei den Hirten die Menge der himmlischen Heerscharen, die priesen und lobten Gott ...“ Im Tutti singt der Himmel das Lied Gottes für Frieden und Gerechtigkeit in Christus. Solche Fülle überrollt keinen, sondern bewegt liebevoll Menschenherzen.
Gibt es einen besseren Maßstab um die Einladung Gottes weiter zu tragen? Das Tutti im Geist Christi stärkt das Lied der Sehnsucht und Hoffnung nach Leben. In diese Klangfülle dürfen wir mit unseren Posaunenchören einstimmen: Tutti.
Wir beten:
Christus, deine Liebe schenkt uns die Fülle des Lebens. Mit Glaube, Hoffnung und Liebe lass uns einstimmen in jenen vollen Klang, der Himmel und Erde bewegt. Wir danken dir. Amen
EG: 65 Von guten Mächten wunderbar geborgen
Bernhard Silaschi
