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4. Sonntag nach Trinitatis | 27. Juni

Improvisation

Was wir in der Musik bewundern, improvisieren können, macht uns im Leben manchmal Angst: improvisieren müssen, z.B. wenn wir mit einem Lebenschaos umgehen müssen und daran zu scheitern drohen. Es ist doch viel einfacher, wenn unsere Lebenspläne und Ziele möglichst nach Plan und vorheriger Vorbereitung erreicht werden! Doch geht das überhaupt? Brauchen wir nicht auch Spielraum für Improvisationen und Umwege? Ist es möglich, alle unsere Lebensabschnitte und Wege fertig durchzuplanen?

Wir sollten also auf die Dinge hören, sie spüren und annehmen, die sich hinter unseren vermeintlich klaren Vorstellungen befinden. Im „Jetzt und Hier“ mit seinen Unwägbarkeiten sollen wir leben. Die Kraft des Glaubens macht uns stark, spontane Lösungen zu finden, die wir uns nicht zugetraut hätten. Dann macht es sogar Spaß, feste Strukturen einmal über Bord zu werfen.

Manchmal müssen wir wieder lernen zu improvisieren, lernen uns zu besinnen auf die eigentlichen Schwerpunkte des Lebens.

Wir beten:

Meiner Seele Wohlergehen hat er ja recht wohl bedacht; will dem Leibe Not entstehen, nimmt er´s gleichsam wohl in acht. Wenn mein Können, mein Vermögen nichts vermag, nichts helfen kann, kommt mein Gott und hebt mir an, sein Vermögen beizulegen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit. Amen.

Lied: EG 495, 1+2 O Gott, du frommer Gott

Michael Junker

 

 
LOSUNG DES TAGES
Samstag, 04. Februar 2012
 
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

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