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9. Sonntag nach Trinitatis | 1. August

Rhythmus

Ein Blick ins Lexikon: Als Rhythmus bezeichnet man die durch die Folge unterschiedlicher Notenwerte entstehenden Akzentmuster über dem Grundpuls.

Ein musikalisches Bild für das Leben im christlichen Glauben. Gott Schöpfer hat alles geschaffen und ist auch heute in unserem Leben gegenwärtig. Der Grundpuls ist mir geschenkt. „Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8, 22). Ich muss nicht alles selber schaffen, denn Gott ist bei mir. Er stärkt und tröstet mich. Jesus Christus spricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!“ (Mt. 28, 20). Durch ihn bin ich befreit davon, ständig den „Kick für den Augenblick“ finden zu müssen. Ganz im Gegenteil: Mit den mir von Gott anvertrauten Gaben darf ich den Rhythmus meines Lebens immer wieder einbringen, mein Leben zum Klingen bringen, gestalten – aber eben auch genießen. So kann ich mich spüren, ich selbst sein, eben gerade weil ich von Gott geliebt und getragen bin. Das ist Leben in der Fülle. Gott wird bei mir sein! So lässt es sich glücklicher leben.

Wir beten:

Herr, mein Gott!
Ich sing dir mein Lied –
in ihm klingt mein Leben.
Den Rhythmus, den Schwung
hast Du mir gegeben
von deiner Geschichte,
in die du uns mitnimmst,
du Hüter des Lebens.
Dir sing ich mein Lied.

EG 360, Melodie II Die ganze Welt hast du uns überlassen

Jens Paret

 
LOSUNG DES TAGES
Samstag, 04. Februar 2012
 
Noah fand Gnade vor dem HERRN.
 
Der Menschensohn wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

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