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Das Kirchenjahr (Erläuterung für Chorleiter)

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Das Kirchenjahr

Gott sei Dank stimmt es trotz mancher Vorwürfe nicht, dass im Gottesdienst „nur immer dasselbe“ gemacht wird. Im Gegenteil: Das Kirchenjahr sorgt für Abwechslung von Themen und Fragen, Liturgien und Gesängen. Nur muss dies auch gewusst und kreativ ausgestaltet werden. Das Kirchenjahr sorgt sowohl für Abwechslung, wie auch für Erinnerung an die Grundthemen des Glaubens. Es gibt dem Glauben einen „Lebensrhythmus“.

Die Abfolge ist langsam unter dem Eindruck vieler Ereignisse gewachsen. Es schloss sich nicht dem weltlichen Kalender an, sondern ging eigene Wege. Die Bezeichnung „Kirchenjahr“ wird allerdings erstmalig im 16. Jahrhundert nachgewiesen. Viele wichtige Teile des Gottesdienstes fanden darin ihr Gepräge, allerdings manche von ihnen werden wir hier nicht behandeln, wie zum Beispiel die Liturgischen Farben, oder die jeweiligen Veränderungen und Verkürzungen der Liturgie, die Sie im „EGB“ selbst nachlesen können, Sie aber im Posaunenchor weniger beschäftigen werden.
Ihnen selbst fällt sicher eine Reihe von wichtigen gottesdienstlichen Ereignissen im Kirchenjahr selbst ein. Darum möchte ich Ihnen auch den Vortritt lassen. Datieren Sie einmal selbst, welche Ereignisse im Leben Jesu oder der Kirche Ihnen selbst in lebhafter Erinnerung sind. Zur Arbeitserleichterung:

Das Kirchenjahr beginnt mit dem 1. Advent und endet mit dem Totensonntag.

Denken Sie daran, dass vor allem Ihre eigenen Erfahrungen Ihnen die beste Grundlage geben, um die Feinheiten des Kirchenjahres zu verstehen.
Die Zählung der Sonntage ist leicht schwankend: So kann z.B. einmal der 4. Advent mit dem Heiligabend zusammen fallen. Die Zahl der Sonntage nach Weihnachten, der Epiphaniassonntage und der Trinitatissonntage ist schwankend. Die Zahl der Passionssonntage und der Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten ist dagegen gleich bleibend.



 
LOSUNG DES TAGES
Montag, 20. Mai 2013
 
Der du mich tröstest in Angst, sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!
 
Jesus sprach zu Petrus: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.

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