| Inhalt |
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| Zum Anfang |
| Die Anfänge der Posaunenarbeit |
| Posaunenarbeit als Dienstgemeinschaft |
| Quellenangabe und Download |
Die Bedeutung der Posaunenchöre im Leben der Kirche
„Am 1. Advent trafen sich auf Einladung von Pfarrer Waas die ersten 10 jungen Männer, um sich mit den geliehenen und neuerworbenen Instrumenten vertraut zu machen. Durch eifriges Üben war es möglich bereits am Heiligabend die Gemeinde mit zwei Chorälen zu erfreuen.“
Es müssen wohl sehr dankbare Gemeinden mit hoher Toleranz gewesen sein, die vor 75, 100 oder mehr Jahren das erste Auftreten der Posaunenchöre so erfreut aufgenommen haben. Innerhalb von 4 Wochen ohne Vorkenntnisse bis zum ersten Choral zu kommen - mich graust es, wenn ich an das Ergebnis denke. Heute brauchen Jungbläser etwa 1 bis 2 Jahre um im Chor der „Alten“ mitblasen zu können und sie sind sicher nicht unwilliger oder gar schlechter.
Es liegt wohl daran, dass vor 100 Jahren die Betonung innerhalb der Bläserarbeit eher auf dem Verkündigungsdienst als auf der Musik lag und hatte seinen Grund in den historischen Prägungen der Bläserarbeit, die in der Erweckungsbewegung ihre Wurzeln hat.
Auch wenn nach neuerer Erkenntnis die Bläserbewegung aus dem Bereich der Herrnhuter älter ist und auch an verschiedenen anderen Orten ältere posaunenchorähnliche Vereinigungen bestanden, muss doch wohl die Bläserarbeit der Familie Kuhlo als Grundlage der heutigen Posaunenarbeit gesehen werden. Pfarrer Eduard Kuhlo (1822-1891) und vor allem sein Sohn Johannes (1856-41) haben sicher am nachhaltigsten die heutige Arbeit für die Bläserinnen und Bläser in etwa 5000 Posaunenchören in Deutschland geprägt.
