| Inhalt |
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| Zum Anfang |
| Die Anfänge der Posaunenarbeit |
| Posaunenarbeit als Dienstgemeinschaft |
| Quellenangabe und Download |
Posaunenarbeit als Dienstgemeinschaft (Organisatorische Dimension)
Von Anfang an regte Kuhlo an, die Posaunenchöre als eigenständige Vereine zu organisieren.
Er gab dazu in seinen Posaunen-Fragen von Statuten (Mustersatzungen) bis hin zu Verhaltensmaßregeln für die Bläser genaue Anweisungen an die Hand. Die Chormitglieder wurden mit dem Eintritt in den Posaunenchor auf eine christliche Lebensführung und den biblischen Missionsauftrag festgelegt. Der Posaunenchor sollte aber kein Verein im weltlichen Sinne sein, sondern verstand sich mehr als „Dienstgemeinschaft“.
Dieser Dienst bestand nicht vorrangig in der musikalischen Begleitung der gottesdienstlichen Aktivitäten der Gemeinde, sondern in der missionarischen Verkündigung, im Dienst am Wort Gottes. 
„In den Jünglingsvereinen werden in unserer Zeit viele Posaunenchöre gegründet, weil man erkannt hat, wie nützlich sie da sind. An den Vereinsfesten blasen die Chöre das Weihelied. ... Im Gotteshause dürfen sie mit loben helfen. Auf Missionsfesten im Freien leisten sie gute Dienste ... Wenn an den schönen Sommer-Sonntagnachmittagen die Vereine ihre Ausflüge in Berg und Wald machen, dann geht’s unter dem Klang der Posaunen. ... Wie manches Herz haben die Posaunenchöre an Geburtstags-, Hochzeits- und anderen Festen erfreuen können! ... Einen sinnigen Dienst leisten die Chöre ebenfalls, wenn sie den Kranken und Schwachen einen Gruß bringen. ... Bei Beerdigungen ist der Klang der Posaunen wieder sehr am Platze.“ Diesem Tätigkeitsprofil entsprechen noch heute viele Posaunenchöre unserer Kirche.

