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Gloria-Box

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Gloria 2013
Gloria 2011

Eine Einstudierungshilfe für das Gloria-Heft

Wie schön wäre es, neue Stücke gemeinsam mit einer Tonvorlage üben zu können?

Genau das ist der Ansatz des Projektes „Gloria-Box“. Auswahlchöre der Mitgliedswerke und -verbände spielen einzelne Stücke der Gloriahefte der letzten Jahre ein. Die Aufnahmen sind als Hilfen für die Chorleiterinnen und Chorleiter gedacht, um Klangeindrücke von den Stücken zu bekommen.

 

Gloria 2013

Nach dem letztjährigen Thema „Reformation und Kirchenmusik“ (u.a. neue Melodien auf alte Texte) nimmt die Notenausgabe Gloria 2013 mit liedgebundenen Kompositionen das nächste Themenjahr der EKD auf. Im Rahmen der Luther-/Reformationsdekade ist es „Reformation und Toleranz“ auf dem Weg zum großen Reformationsjubiläum 2017.
Die Melodien und Texte wie etwa zu „Sonne der Gerechtigkeit“, „Freunde, dass der Mandelzweig“, „Meine engen Grenzen“ und die liturgischen Gesänge aus dem osteuropäischen Raum gehen auf das Thema ein.

Daneben hat sich der Musikausschuss leiten lassen von Sterbe- und Geburtsjahren einiger für uns wichtiger Komponisten. Sie möchten wir in vielfältiger Weise berücksichtigen:

Bartholomäus Gesius (gest. 1613)
Friedrich Wilhelm Zachow (geb. 1663)
John Stanley (geb. 1713)
Arcangelo Corelli (gest. 1713)
Herbert Gadsch (geb. 1913)
Paul Hindemith (gest. 1963)

Ingo Bredenbach hat in seiner „Hommage a Arcangelo Corelli“ dessen barocken Triosonaten op. 3 nachgespürt und sie mit der Melodie zu „Befiehl du deine Wege“ kombiniert.
Die originale Choralmelodie taucht im Zusammenhang mit Bartholomäus Gesius auch in diesem Heft auf.
Ein nicht nur durch das Notenbild auffälliges und besonderes Stück ist sicherlich das „Kyrie 2012“ von Wilfried Krätzschmar. Es erfordert eine intensive Beschäftigung mit den Anmerkungen zur Ausführung.


Aus dem neuen Gloria 2013 hat der Bläserkreis Anhalt unter der Leitung von LPW Steffen Bischoff folgende Stückauswahl aufgenommen. Zu den Hörproben in Auswahl noch einige Informationen zu den Komponisten der Stücke:

Gadsch, Herbert (1913-2011), In Gottes Namen fang ich an/Sei Lob und Ehr Gloria 2013, S. 5
Geboren in Mittweida. Nach dem Studium der Fächer Orgel, Klavier und Tonsatz am Konservatorium in Leipzig wurde er 1937 Kirchenmusiker in Großenhain (Sachsen). 1952 KMD, bis 1986 Dozent für Liturgisches Orgelspiel und Tonsatz an der Landes-kirchenmusikschule in Dresden.


Gabrieli, Giovanni (1556-1612) Hodie Christus natus est , Gloria 2013, S. 10 ff.
geboren in Venedig, Schüler seines Onkels Andrea Gabrieli, Mitglied der Hofkapelle München, ab 1584 Organist an San Marco in Venedig, wichtigster Vertreter der venezianischen Mehrchörigkeit, Lehrer von Heinrich Schütz


Engelbrecht, André (*1962), Meine engen Grenzen , Gloria 2013, S. 22
geboren in Frauenstein/Erzgebirge, Studium Klavier-Jazz/Rock/Pop und Komposition an der Hochschule für Musik in Dresden, seit 1997 Dozent für Popularmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, Pianist, Komponist, Arrangeur, regelmäßige Seminare „swingende Gemeinde - Bläser & Band“ mit der Sächsischen Posaunenmission


Bredenbach, Ingo (*1959), Sonata da chiesa sopra „Affido la tua via“, Hommage a A. Corelli, Gloria 2013, S. 32 ff.
KMD, von 1998-2009 Professor für Orgelliteratur- und Orgelspiel zum Gottesdienst sowie Rektor an der Hochschule für Kir-chenmusik in Tübingen. Seit 2010 ist er Kantor der Tübinger Stiftskirche und Bezirkskantor im Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen.
Eine Sonate im Stile Arcangelo Corellis (1653-1713), die Themen und Satzstrukturen aus den Sonaten für 2 Violinen und Basso continuo (op. 3) mit Material des Chorals "Befiehl du deine Wege" (EG 361) kombiniert. In jedem der vier Sätze, die der üblichen Anordnung der 'Sonata da chiesa' (Kirchensonate) mit langsam-schnell-langsam-schnell folgen, liegen je zwei Cho-ralzeilen zugrunde.
Im 1. Satz wird der c.f., leicht verziert in der Oberstimme und als Tenor-c.f. zitiert. Im 2. Satz, einer Fuge über ein Thema Co-rellis, das bereits J. S. Bach zur Grundlage einer eigenen Fuge für Orgel wählte (BWV 579), wird der c.f. im Alt diminuiert und original in das Fugengeschehen eingewoben. Im Adagio, dem dritten Satz entwickelt sich eine reich verzierte c.f.-Stimme im Sopran über einer dichten akkordischen Fläche; die Unterstimmen imitieren das 'Bogenvibrato' der Streicher. Der 4. Satz, ist wie so oft bei Corelli, als zweiteilige Gigue komponiert, deren Thema aus den beiden letzten c.f.-Zeilen gewonnen ist.

 

 



 
LOSUNG DES TAGES
Dienstag, 21. Mai 2013
 
Der HERR hat mich gesandt, zu trösten alle Trauernden.
 
Gott tröstet uns in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.

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