Logo EPiD Startseite » Vergangenes » 2013

2013

Das war wichtig in 2013

Ratstagung 2013

JohannesstiftIm „Johannesstift“ in Berlin Spandau tagte vom 1. bis 3. März (Okuli) die Ratstagung des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) mit über 80 Delegierten aus den 26 Mitgliedswerken und –verbänden;
Im Zentrum der Beratungen standen Satzungsänderungen, die nun eine erweiterte Ausschreibung der Stelle des Leitenden Obmannes ermöglichen und die Wahlordnung konkretisieren. Am 25. November 2013 sollte turnusgemäß dann in Kassel neben dem Leitenden Obmann auch der Vorstand neu gewählt werden.

 

„Luft nach oben!“,
dieses Motto soll nach Wunsch der Versammlung über dem nächsten Deutschen Evangelischen Posaunentag (DEPT 2016) stehen. Vom 3. - 5. Juni 2016 wird in Dresden wieder der größte Posaunenchor der Welt zusammenkommen.
Weiterhin wurde die wichtige Mitarbeit der Bläserinnen beim 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 mit dem Kirchentag in Berlin, einem Bläserfest in Leipzig und dem zentralen Gottesdienst (28. Mai 2017) in Wittenberg besprochen.
Wie jedes Jahr gehörten auch Berichte, Finanzplanung und Strukturdebatten zum Verhandlungsmarathon, der in konstruktiver Weise geführt wurde.
Die Ratstagung vertritt etwa 110.000 Bläserinnen und Bläser in den Posaunenchören der Landes- und Freikirchen in Deutschland.

DEKT 2013 _HH1302.jpg

"Soviel Du brauchst!" - war das Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg!

130.000 Menschen haben im Hamburger Stadtpark Schlussgottesdienst gefeiert.

CFT 2013 in Brohl-Lützing (Eifel)

Das 11. CFT wurde organisiert von Forumsmitglied Heijo. Zum ersten Mal fand es wegen der Termindichte nicht im Frühjahr statt, sondern am ersten Oktoberwochenende. Quartier war ein Schullandheim, in dem man sich trotz Mehrbettzimmern, Gemeinschaftswaschräumen und einem traumhaft günstigen Preis wie in einer sehr guten Privatpension fühlen konnte.
Nach einem ersten Anspielen am Mittwoch war Donnerstag in erster Linie Probentag, denn Heijo hatte sowohl ein Konzert als auch die Mitwirkung in einem Gottesdienst organisiert.
Freitagnachmittag fuhren wir zum nahegelegenen Kloster Maria Laach, das wir während einer sehr ausführlichen Führung besichtigen konnten. Wir durften dabei mehrmals durch Türen gehen, die Besuchern üblicherweise verschlossen bleiben. Zum Abschluss der Führung durften wir in der Klosterkirche einige Choräle spielen, die in der wunderbaren Akustik sehr gut klangen. Wir blieben dann gerne noch zur Vesper und hörten den Mönchen beim Singen zu.

Samstagvormittag reichte die Zeit nur noch für eine Durchlaufprobe, dann ging es nach Bonn. In der Auf der Bonner RathaustreppeKreuzkirche durften wir die Instrumente deponieren, damit sie nicht „einladend“ in den Autos liegen mussten. Nach einem von Heijo geführten Stadtbummel aßen wir in der über 600 Jahre alten Gaststätte „Em Höttche“, in der Beethoven zu Lebzeiten gerne getanzt hat. Nachmittags fuhren wir weiter nach Bornheim, um uns in der evangelischen Kirche auf das Konzert am Abend vorzubereiten. Auf dem Programm „Vom Barock zum Swing“ stand auch eine Welturaufführung. Eine Musikergruppe egal welcher Couleur, die sich in und um Bonn aufhält, kommt natürlich um Beethoven nicht herum. Wir hatten die Freude, eine Bearbeitung des Werkes anzukündigen, das seit fast 200 Jahren die Nr. 1 in den Charts ist, dessen Komponist lebt, anwesend war, das Werk selbst dirigierte und (noch) nicht taub ist: „Ode an die Freude. Thema und drei Variationen für Posaunenchor“ von Patrick Heinemann aus Berlin. Das Stück ist dem CFT-Projektposaunenchor des EPiD gewidmet. Nach der Vorstellung des Themas folgt ein Menuett, eine Fantasia Chromatica und ein swingendes Scherzo. Eine gelungene Bearbeitung, die beim Spielen und Hören viel Freude macht!

Am Sonntagmorgen hieß es dann früh aufstehen, packen und das Haus räumen, bevor wir uns nach Bonn aufmachten, um in der Kreuzkirche im Erntedank-Gottesdienst zu blasen.  Nach Gottesdienst und Kirchenkaffee bekamen wir noch eine Führung durch die „Katakomben“ der Kirche. Neben einer wunderschön schlichten Unterkirche, die Krypta genannt wird, obwohl es im historischen Sinn keine ist, befindet sich ein ehemaliger Luftschutzbunker, in dem tatsächlich bei der Zerstörung der Kirche 1944 mehrere hundert Menschen gerettet wurden.

Danach blieb nur noch der Abschied, und die Bläser fuhren zurück nach Baden Württemberg, Hessen, Westfalen, Berlin und Rendsburg.
Herzlichen Dank an Heijo, an die beiden Kirchengemeinden und ganz besonders auch an das Personal des Schullandheims!
Das nächste CFT findet im Sauerland statt, vom 18.6. – 22.6.2014.

Posaunenratstagung in Kassel

Zentral im nordhessische Kassel tagte das höchste Gremium des EPiD am 25. November, um in einer Sondersitzung satzungsgemäß einen neuen Vorstand für die nächsten 6 Jahre zu wählen.
Dazu reisten 66 Delegierte der Mitgliedswerken aus ganz Deuschland ins "Haus der Kirche". Da Bernd Silaschi nicht mehr kandidierte, wurde auch ein neuer Leitender Obmann (LO) gewählt.

Zum neuen LO wurde Pfarrer Rolf Bareis gewählt. Er wird 2014 seine LO-Stelle, die einen halben "Der Neue" (LO!)Dienstauftrag ausmacht, antreten.
Der 49-jährige Pfarrer stammt aus einer Bläserfamilie, ist verheiratet und hat 5 Kinder.Er war Pfarrer in Samara/Rußland und seit 2001 ist er in Königsbronn/Württ. Seelsorger.
In den Vereinsvorstand wurden gewählt:
Als 2. Vorsitzender Pfarrer Stephan Eichner und Dr. Frank Beekmann als Schatzmeister.
Die Stelle des 1. Vorsitzenden blieb vakant.
Zum Vorstand des EPiD gehören noch die Vorsitzenden der Ausschüsse:
LPW Ulrich Dieckmann für den Musikausschuss,
Pfarrer Martin Anefeld für den Theologischen Ausschuss und LPW Reinhard Gramm für den Öffentlichkeitsausschuss.
Bis zur Okuli-Tagung wird U. Dieckmann kommissarisch die vakante Stelle des 1. Vorsitzenden wahrnehmen. Zum Vorstand gehören noch qua Amt: Dr. Stephan Goldschmidt für die EKD und Christian Strohmann als Vertrauensmann der Landesposaunenwartinnen und -warte. Dieser Vorstand führt den EPiD nun die nächsten sechs Jahre.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den drei Fachausschüssen wurden für die kommenden sechs Jahre gewählt. (Ergebnis ganz unten!)
Weiterhin wurde über die großen Projekte der kommenden Jahre, den Deutschen Evangelischen Posaunentag 2016 in Dresden und das Reformationsjubiläum 2017 mit seinen vielen Veranstaltungen, gesprochen.

Musikausschuss (Vorsitz: U. Dieckmann):
Jörg Häusler, Vallendar
Henning Herzog, Hannover
Heiko Petersen, Offenburg
Jörg-Michael Schlegel, Zwenkau
Christian Syperek, Berlin
Dieter Wendel, Nürnberg
Theologischer Ausschuss (Vorsitz: M. Anefeld):
Stephan Eichner, Osterwieck
Folkert Fendler, Oldenburg
Werner Jung, Wüstenrot
Dr. Julia Koll, Uelzen
Christian Kollmar, Dresden
Hans-Ulrich Schäfer, Usedom
Öffentlichkeitsausschuss (Vorsitz: R. Gramm):
Ewa-Constanze Broz, Borken
Holger Heinrich, Ganderkesee
Daniel Rau, Preetz
Maria Ruth Schäfer, Görlitz
Stefan Schmelting, Weeze
Beate Ullrich, Arnsberg

 
LOSUNG DES TAGES
Montag, 27. März 2017
 
Der HERR wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
 
Jesus streckte die Hand aus und ergriff Petrus und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

News

  •  
  • 09. Dezember 2016
    Posaunenchor im Kulturerbe Deutschlands! mehr
  •  
  • 21. September 2016
    "Posaunenchor Deutschland" - Begegnungstagung 2016 mehr

Nächste Veranstaltung

  •  
  • 28. Mai 2017
    5oo-Jahre Reformation - Festgottesdienst mehr