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Über Uns

Ein Dach für 120.000 Bläser

Der Evangelische Posaunendienst in Deutschland e. V. (EPiD)

Der Evangelische Posaunendienst in Deutschland (EPiD) ist der Dachverband aller Posaunenwerke und -verbände in Deutschland.

Entstehungsgeschichte

kuhlo.jpgDie Anfänge der heutigen Posaunenchorarbeit liegen in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Diese Bewegung suchte die Menschen in und außerhalb der Kirchen zu erreichen. Ein lebendiger, von Herzen kommender Glaube sollte geweckt werden. 

Bei Zeltmissionen und Freiluftgottesdiensten hatten Posaunenchöre die Aufgabe, die Verkündigung des Wortes Gottes vor allem in den Chorälen zu verstärken. Sie waren das musikalische Ausrufezeichen der Theologie – die ­mobilen „Allwetter-Orgeln“.

Die Gründung des EPiD

epid_gruendung.jpgDer EPiD wurde 1994 in Bethel (Bielefeld) gegründet, an historischer Stätte, denn hier wirkte Pastor D. Johannes Kuhlo (1856-1941), der Pionier und Altmeister der Posaunenchorbewegung. Der EPiD ist der erste Zusammenschluss aller evangelischen Posaunenchöre in Deutschland.

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit wurde am 24. September 1994 von 79 Dele­gierten aus 31 Posaunen­werken und -verbänden der neue Dachverband „Evangelischer Posaunendienst in Deutschland e. V.“ aus der Taufe gehoben. Der Vorsitzende des EPiD erhielt die Bezeichnung „Leitender Obmann“. Es wurden ein Posaunenrat gebildet, in dem jeder Verband vertreten ist, sowie vier Ausschüsse für Theologie, Musik, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit. 

Die Mitgliedsverbände

blasen_im_park.jpgDem EPiD gehören 28 Mitgliedsverbände an, die alle „irgendwie“ evangelisch sind. Dazu zählen die landeskirchlichen Posaunenwerke, und zwar lutherische, unierte und reformierte, sowie die freikirchlichen Chöre der Baptisten, Methodisten, Adventisten, der Selbstständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK), der Herrnhuter Brüdergemeine und der freien evangelischen Gemeinden, ebenso die große Chorgemeinschaft des CVJM. In vielen Chören gibt es auch katholische Mitglieder. Die Bläser der landeskirchlichen Gemeinschaft sind im Gnadauer Posaunenbund zusammengeschlossen – alle vereint in demselben Dienst: „Gott loben, das ist unser Amt!“

Eine Liste aller Mitgliedsverbände gibts HIER.

Der Leitende Obmann

Rolf Bareis, der Leitende Obmann

Rolf Bareis ist seit dem 01. Januar 2014 Leitender Obmann des EPiD und löst damit Bernd Silaschi ab.

Hier ein kleiner Teil des Vorstellungs-Interviews aus dem PCM:

PCM: Sie sind der neue LO, Wie kamen Sie darauf, sie als LO zu bewerben?

R. Bareis: Nun, ich habe die Ausschreibung gelesen und dachte gleich, das wäre was für mich. Es war schon lange mein Wunsch, fast ein Jugendtraum, meine Arbeit als Pfarrer mit meinem liebsten Hobby, der Posaunenchorarbeit und dem Trompete spielen zu verbinden. Ich habe die Zeitschrift dann weggelegt, weil es sich nur um einen halbe Stelle handelte und mit der Bewerbung zum LO stünde dann ein doppelter Wechsel bzw. Neuanfang an. Ausserdem hatten wir einen Stellenwechsel eigentlich erst für 2016/17 geplant. Als mir dann meine Frau ein paar Tage später die Ausschreibung mit den Worten: „Das wär doch was für Dich“ hingelegt hat, dachte ich mir: Vielleicht legt mir ja mein Herrgott hier was vor die Füße. So habe ich mich beworben und durfte dann feststellen, dass mir diese Aufgabe nicht nur vor die Füße, sondern in die Arme gelegt wurde. 

 

PCM: Das klingt ja ganz schön fromm. Sind Sie ein frommer Mensch?

R. Bareis: Was ist fromm? Wenn fromm ist, einen Glauben haben und mit Gott in seinem Alltag rechnen, dann bin ich fromm. Oder wenn fromm sein heißt, auch gerne mit anderen zusammen zu sein, im Gottesdienst, oder mit Musik Gott zu loben, sich mit anderen über den Glauben auszutauschen, dann bin ich fromm. Für mich gehört der Glaube an den dreifaltigen Gott einfach zu Leben dazu.

PCM: Wie sind Sie zum Posaunenchor gekommen?

R. Bareis: Über unser Öhringer Jugendwerk (in Württemberg ist die Posaunenchorarbeit teil des Evangelischen Jugendwerkes) Ich war 10 Jahre alt, als dort ein Jungbläserkurs angeboten wurde, den ich zusammen mit meinen Brüdern besucht habe. Immer Sonntag nachmittags trafen wir uns in der Backstube. Das war hart, weil zu der Zeit immer ein Kinderfilm im Fernsehen lief…. Aber die süßen Gebäckstücke, die schon für Montag vorbereitet waren haben uns damit versöhnt.
Mit 17 habe ich dann selbst als Jungbläserausbilder begonnen und ab 18 war ich als Chorleiter in unserem Posaunenchor tätig. Auch auf Landesebene brachte ich mich als Mitarbeiter in Bläserfreizeiten ein und spielte dann auch im Schwäbischen Posaunendienst, einem der Auswahlensembles unsers Verbandes.
Mit 15 war ich als Bläser auf meinem ersten Kirchentag dabei und beim Kirchentag 81 in Hamburg lernte ich meine spätere Frau kennen, die ebenfalls einer Bläserfamilie entstammt – aus dem Posaunenwerk Hannover.

PCM: Als Pfarrer arbeitet man ja nur Sonntags :-)? Was machen Sie in der übrigen Zeit - außer Trompete zu spielen?

R. Bareis: Ich versuche tatsächlich in einer gesunden Work-life-and-Pray-Balance zu leben. Zu meinen Freizeitbeschäftigungen gehören neben handwerklichen Betätigungen (ich bin gelernter Metaller) die Imkerei, Nordic Walking, Holz machen und in meiner russischen Sauna (banja) liegen und schwitzen.

PCM: Was wünschen Sie sich für den EPiD?

R. Bareis: Ich wünsche mir, dass den 20 Jahren EPiD noch viele weitere erfolgreiche Jahre folgen, in denen die BläserInnen in unseren Posaunenchören weiter zusammenwachsen und zu einer noch stärkeren Gemeinschaft werden. Dass die gemeinsame Mitte, die Freude am Herrn, nicht aus dem Blick gerät und dass der EPiD nicht nur in den Verbänden, sondern auch bei den Bläserinnen und Bläsern immer besser verankert wird.

Was gibt es sonst noch Interessantes über den neuen LO zu wissen:

Feuerspucker, Dudelsackspieler, Hochstelzenläufer
Als Trompeter breit aufgestellt (Jazz-Rock bis Klassik)
Orchester- und Soloauftritte im In und Ausland
Ich liebe russisches Schaschlik, einen guten Whisky oder Cognac mit einer guten Zigarre oder Pfeife

 

 
LOSUNG DES TAGES
Freitag, 29. Juli 2016
 
Du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten.
 
Halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!

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