Ich singe dir

mit Herz   
und Mundstück

Ein Dach für 117.000 Bläser

Evangelischen Bläser/Innen vereint zum Gotteslob

Wir sind eine Bewegung, die das Musizieren in einem Posaunenchor erst in zweiter Linie als persönliche Erfüllung ausübt. In der Musik unserer Chöre sind wir in erster Linie im Geist Jesu Christi miteinander verbunden, zur Ehre Gottes und zur Freude unserer Mitmenschen. Mit dieser Auffassung stehen wir in einer langen Tradition, die uns stolz macht und eint.

29 Mitgliedsverbände

Dem EPiD gehören 29 Mitgliedsverbände an, die alle evangelisch sind. Dazu zählen die landeskirchlichen Posaunenwerke, und zwar ­lutherische, unierte und reformierte, sowie die freikirchlichen Werke/Verbände der Baptisten, Methodisten, Adventisten, der Selbstständigen Ev.-Luth. Kirche (SELK), der Herrnhuter Brüdergemeine und der freien evangelischen Gemeinden, ebenso wie die große Chorgemeinschaft des CVJM. In vielen Chören gibt es auch katholische Mitglieder. Die Bläser der landeskirchlichen Gemeinschaft sind im Gnadauer Posaunenbund zusammengeschlossen – alle vereint in demselben Dienst:
 

„Gott loben, das ist unser Amt!“

 

Unsere 29 Mitgliedsverbände

Willkommen auf einer Reise durchs evangelische Deutschland. Ein Großteil unserer Verbände sind territorial orientiert, decken also ein bestimmtes Gebiet in Deutschland ab. Sieben Mitglieder sind jedoch ortsunabhängig und repräsentieren ihre Mitglieder in ganz Deutschland. Man findet sie an ihrer Geschäftsstelle.

Geschäftsstelle und Vorstand

Geschäftsstelle:

Die Geschäftsstelle des Posaunenwerks Westfalen nimmt zusätzlich die Aufgaben der Geschäftsstelle des EPiD wahr.

http://www.posaunenwerk-westfalen.de

Cansteinstraße 1, 33647 Bielefeld
Tel. 0521 3293245, Fax 0521 3293246
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung:
EKK, Filiale Hannover, 
IBAN  DE15 5206 0410 0000 6173 34

 

Vorstand:

Frank Möwes

Liebe Bläserinnen und Bläser in Deutschland,

in meinem Leben ist die Posaunenchorarbeit, diese besondere Verbindung von musikalischem und geistlichem Amt, der rote Faden. Zwischendurch habe ich den auch einmal verloren, durfte ihn aber wiederfinden. Gott sei Dank! 

Als Leitender Obmann im EPiD möchte ich schlicht und einfach, dass miteinander Musik gemacht wird, so oft wie möglich und an so vielen Stellen in Deutschland wie möglich. Die Menschen brauchen unsere Musik, in der Hoffnung, Frieden und Versöhnung drinsteckt. Gerade jetzt! 

Der Dachverband des EPiD ist für mich wie ein Schatzkästchen, in dem viele verschiedene Posaunenchor-Kostbarkeiten aufbewahrt, zur Verfügung gestellt und durch eine gute Vernetzung verteilt werden. Dabei wünsche ich mir, dass theologisch-kirchliche oder musikalische Traditionen bereichernd sind und die unterschiedlichen Landschaften, Dialekte und Lebensweisen in der Musik zu hören sind. Ich bin unglaublich gespannt, ob Posaunenchöre z.B. im Schwarzwald anders klingen als an der Nordseeküste oder die Pfälzer im Vergleich zu den sächsischen Chören. 

Die Materialien, aus denen das EPiD Schatzkästchen gemacht ist, sind für mich Toleranz, Vertrauen und Verantwortung. Auch in den aktuellen Zeiten von Zerbrechlichkeit und schwindender Ressourcen. 

Ich möchte im Rahmen meines Dienstes alles tun, um den Schatz der Posaunenchorbewegung zu erhalten, zu pflegen und ihm Wert geben. Dabei freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand des EPiD, mit seinem Vorsitzenden Gerhard Ulrich, und mit den EPiD-Ausschüssen. Genauso freu ich mich auf eure Posaunenchorfeste, auf eure Anregungen und Ideen und danke für eure Begleitung und Gebete! 

Telefon: 0521 3293245
moewes@epid.de

Dr.  h.c. Gerhard Ulrich

Bildrechte: Sönke Dwenger, Nordkirche

info@epid.de

Steffen Pospischil

Ich gehöre zu den Menschen, die das große Glück haben, Hobby und Beruf eng miteinander zu verbinden. Die Verkündigung des Evangeliums und die Musik sind für mich ganz entscheidende Lebensaufgaben geworden. Gebete, Lieder, Bibelgeschichten und gemeinsame Musik prägen das Leben meiner Frau und unserer 3 Kinder. Als Gemeindepfarrer in Eisfeld im Süden Thüringens darf ich regelmäßig predigen, mit Kindern und Jugendlichen an biblischen Themen arbeiten und das Gemeindeleben mitgestalten – gottlob auch im Posaunenchor. Im Posaunenwerk der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland darf ich seit 2012 zunächst als stellvertretender Obmann und seit 2018 als Obmann als Teil des Teams aus Posaunenwarten und den Mitgliedern des Posaunenrats die Arbeit in den Posaunenchören in unserer Kirche nach Kräften unterstützen. 

Musik und Verkündigung spielen dabei die zentrale Rolle: bei Posaunenchorbesuchen oder großen Bläserfesten, zu Probentagen oder gemeinsamen Wanderungen und natürlich auch im Verlauf der verschiedenen Beratungen. Beide Pole vereint finden sich auch in verschiedenen Notenausgaben unseres Posaunenwerks, in denen wir Musik mit Bausteinen und Formularen für Gottesdienst und Andacht kombinieren oder in meiner Mitarbeit für das Andachtsbuch des EPiD.

Seit diesem Frühjahr hat mich der Posaunenrat des EPiD zum 2. Vorsitzenden des EPiD und als Mitglied in den Theologischen Ausschuss gewählt. Ich bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich sehr darauf, Musik und Verkündigung nun auch auf dieser Ebene verbinden zu können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Vorstand und den damit Austausch zwischen den verschiedenen Professionen. Die ökumenische Weite des EPiD und die damit verbundene Vielfalt der Traditionen sowie die regionalen Unterschiede machen mich neugierig und lassen mich voll Zuversicht an die Aufgaben herantreten. Ich freue mich auf die unterschiedlichen Begegnungen und biete gern meine Mitwirkung bei Bläsergottesdiensten, Posaunenfesten u.ä. an.

pospischil@epid.de

Dr. Frank Beekmann

Seit meinem 13 Lebensjahr spiele ich im Posaunenchor. Seit dem Studium habe ich dann selber einen Chor geleitet und war regelmäßig als Ausbilder bei Lehrgängen aktiv. 2007 wurde ich Schatzmeister im Posaunenwerk Rheinland und habe dort unter anderem einen Förderverein mitgegründet. Den EPiD habe ich zunächst durch meine Mitarbeit im Öffentlichkeitsausschuss kennengelernt und habe bei den Strukturdiskussionen des EPiD seit 2006 mitgewirkt. Im Anschluss war ich einige Zeit Kassenprüfer des EPiD und habe das Schatzmeisteramt im Jahr 2014 übernommen.
 
Der EPiD bietet eine gute Plattform zur Vernetzung und fördert insbesondere den gegenseitigen Austausch und damit die sehr gute Arbeit der Posaunenwarte. Das kann man an der guten Entwicklung der Posaunenchorarbeit in den letzten 25 Jahren erkennen, die Posaunentage sind ein Zeugnis dafür. Wir haben etwas Großartiges geschaffen und wollen uns weiterhin offen und flexibel zeigen. Ich freue mich, dass ich den EPiD mit meinem Engagement unterstützen kann.

Telefon: 0178 6572073
beekmann@epid.de

Martin Anefeld

Text

Telefon: 06341 969300
anefeld@epid.de

Ulrich Dieckmann

Erst mit 15 Jahren, also für heutige Verhältnisse relativ spät, kamen erste Posaunentöne aus meinem Instrument im Posaunenchor meiner Heimatgemeinde in Versmold/Westfalen. Aus dem Hobby Posaunenchor wurde das Posaunenstudium in Detmold (dazu Musikpädagogik und Chorleitung). Die Mitarbeit bei Lehrgängen und Seminaren im westfälischen Posaunenwerk hat mir immer Freude gemacht und so ist daraus eine besondere Berufung geworden, denn seit 1991 bin ich als Landesposaunenwart in Westfalen tätig.

Seit der Gründung des EPiD im Jahr 1994 bin ich im Musikausschuss als Mitglied dabei, inzwischen schon seit vielen Jahren als Vorsitzender. Die Arbeit mit den tollen Kollegen im Team des Musikausschusses ist vielseitig und spannend, besonders wenn es in einzelnen Projekten um die Herausgabe von Noten geht, die vielen Bläserinnen und Bläsern in Deutschland zugute kommen sollen, wie z. B. die Gloria-Reihe, Tiefes Blech, die letzten Bläserhefte IV und V für Kirchentage oder das Bläserbegleitheft zum Liederbuch „Freitöne“.

Telefon: 0177 7019534
dieckmann@epid.de

Reinhard Gramm

Mit 9 Jahren durfte ich endlich im Posaunenchor mitspielen. Meine älteren Brüder waren schon länger dabei und ich habe mit jedem ihrer Auftritte meinem Eintritt entgegengefiebert. Zeitgleich bekam ich Klavierunterricht und Gitarrenunterricht, später dann Orgel. So war mein Weg klar gezeichnet und führte mich doch über Umwege zum Kirchenmusikstudium und dem Studium der Posaune in Detmold und Herford. Zunächst war ich dann Kirchenmusiker in Gütersloh, auch als Kreisposaunenwart im Kirchenkreis, dann in Schloß Holte-Stukenbrock. 2003 kam ich als Landesposaunenwart nach Hannover und bin seither im Bezirk Stade, dem nördlichsten Bezirk der Landeskirche eingesetzt. Seit 2004 bin ich in der Redaktion des Magazins POSAUNENCHOR tätig, seit 2007 als Chefredakteur und durch diese Aufgabe auch in den Öffentlichkeitsausschuss des EPiD gelangt.

Telefon: 04752 844005
gramm@epid.de

Christian Strohmann

Text

Telefon: 04402 5955753
strohmann@epid.de

Dr. Johannes Goldenstein

Text

Telefon: 0511 27968010
johannes.goldenstein@ekd.de

Frank Möwes

Pfarrer
Leitender Obmann

Telefon: 0521 3293245
moewes@epid.de

Dr.  h.c. Gerhard Ulrich

Landesbischof i.R.
Vorsitzender des EPiD

info@epid.de

Steffen Pospischil

Pfarrer
stellv. Vorsitzender

pospischil@epid.de

Dr. Frank Beekmann

Schatzmeister

Telefon: 0178 6572073
beekmann@epid.de

Martin Anefeld

Pfarrer
Vors. Theologischer Ausschuss

Telefon: 06341 969300
anefeld@epid.de

Ulrich Dieckmann

Kirchenmusikdirektor, Landesposaunenwart
Vors. Musikausschuss

Telefon: 0177 7019534
dieckmann@epid.de

Reinhard Gramm

Landesposaunenwart
Vors. Öffentlichkeitsausschuss

Telefon: 04752 844005
gramm@epid.de

Christian Strohmann

Landesposaunenwart
AG Posaunenwartinnen und -warte

Telefon: 04402 5955753
strohmann@epid.de

Dr. Johannes Goldenstein

Vertreter der EKD

Telefon: 0511 27968010
johannes.goldenstein@ekd.de

Geschichte

Auch wenn bereits im Alten Testament die Mauern von Jerichow durch den Schall der Posaunen einstürzten – Posaunenchöre, wie wir sie heute kennen, gibt es erst seit der Renaissance. Als evangelische Posaunenchöre berufen wir uns auf die Ideen und Intentionen von Eduard (Vater) und Johannes (Sohn) Kuhlo, die die Posaunenchöre als „Orgeln im Freien" mit neuen missionarischen Aufgaben ausschickten. Stöbern Sie in unserer

Kleinen Zeittafel

 

Die Anfänge der Posaunenarbeit

Die Anfänge der Posaunenarbeit

16. bis 18. Jahrhundert

Schon im frühen 16. Jahrhundert sind Posaunenensembles auf Bildquellen dokumentiert. Gegen 1500 schreibt der Posaunist Giovanni Aloixe in Briefen über die Einrichtung von Motetten für Bläser. Er berichtet über die Zusammenstellung von fünf Posaunen sowie über die Kombination von vier Posaunen mit zwei Cornetten und vier Posaunen mit vier Schalmeien. 1618 beschreibt Michael Praetorius in seinem Syntagma musicum einen „Posaunen Chor“. Er erwähnt eine Alt- oder Diskantposaune in F, die Gemeine rechte Posaun in B, die Quartposaune sowie eine Oktavposaune. Er gibt Besetzungshinweise für das Zusammenwirken mit Singstimmen, Fagotten, Zinken, Streichern und Blockflöten.

Das chorische Posaunenspiel wurde bis 1750 fast ausschließlich von Stadtpfeifern gepflegt.

 

Erweckungsbewegung

Erweckungsbewegung

19. Jahrhundert

Die Anfänge der heutigen Posaunenchorarbeit liegen in der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Nach der Aufklärung mit ihrer starken Betonung der Vernunft wollte die Erweckungsbewegung bei den Menschen einen „lebendigen“, vom Herzen kommenden, Glauben wecken. Dies geschah, indem man Menschen bei Zeltmissionen, Freiluftgottesdiensten und „erwecklichen“ Veranstaltungen direkt vor Ort ansprach.

Die Bläser erwiesen sich als gute Möglichkeit sowohl für diese Veranstaltungen Aufmerksamkeit zu erregen, als auch sie musikalisch zu begleiten. Sie waren mobil einsetzbar, „lautstark“ und konnte durch Mauern hindurch auf die Erweckungsgottesdienste und Zeltmissionen aufmerksam machen. So entstanden im Minden-Ravensberger Land die ersten Posaunenchöre in den Gemeinden als „Einsatzkommandos“ für Veranstaltungen der Erweckungsbewegung. Träger dieser Chöre waren Laien, die zwar stark vom Glauben geprägt waren, aber selten eine musikalische Ausbildung hatten.

Pfarrer Eduard Kuhlo versuchte als erster diese neu entstehende Chorarbeit in das kirchliche Leben zu integrieren und Hilfen für die Posaunenarbeit in den Gemeinden an die Hand zu geben.
 

„Posaunengeneral“ Johannes Kuhlo

„Posaunengeneral“ Johannes Kuhlo

1856 – 1941

Johannes Kuhlo, Sohn von Eduard Kuhlo, setzte dessen Arbeit fort. Zuerst legitimierte er sie biblisch, indem er in einem fast naiven Sendungsbewusstsein die Posaunenchorbewegung über die Jahrtausende hinweg an die Kultmusik des Alten Testamentes und deren Posaunen anknüpfte.

Weiterhin gab Johannes Kuhlo mit seinen „Posaunen-Fragen“ einen umfassenden Leitfaden für die Arbeit mit Posaunenchören heraus. Er verknüpfte diese Arbeit mit der Jünglings- bzw. Jungmännerarbeit in den erweckten Gemeinden und hob dabei immer den missionarischen Impetus der Posaunenchöre hervor.

Kuhlo gab in seinen „Posaunen-Fragen“ eine „Kriegslist“ an, wie ein Posaunenchor erwecklich-missionarisch tätig werden könnte. In den Arbeitervierteln wird am Sonntag morgen folgendermaßen an verschiedenen Stellen evangelisiert: „Wir blasen zunächst ein kurzes Liedchen, z.B. einen Vers von ‚Tochter Zion’ (Nr. 391). Sofort fliegen die Fenster auf, verwunderte, aber auch hin wieder wütende Gesichter kommen zum Vorschein, jedoch ehe ein Mund loslästern kann, rufe ich: ‚Liebe Leute, wir möchten euch ein Ständchen bringen, dürfen wir euch noch eins blasen?’ Sobald sie nun in dem so heiß begehrten Herrengefühl endlich einmal etwas zu erlauben haben, wird die Erlaubnis gerne erteilt.“ Es folgen ‚glaubensstärkende Lieder’, ‚missionarische Predigten’ und immer wieder Choräle. „Denn sie sind die einzigen Predigten, mit denen man noch an die der Kirche Entfremdeten heran kommen kann.“

Diese Aufgabe sollte ein Posaunenchor übernehmen, sobald er „nur erträglich blasen kann“. Nach dieser Aufforderung wird verständlich, dass Chöre bereits nach 4 Wochen erste Choräle schmetterten. 
 

Jahre der Deutschen Teilung

Jahre der Deutschen Teilung

1945 – 1993

Nach 1945 spaltete sich die Posaunenarbeit in organisatorischer Hinsicht. In manchen Gebieten kehrten die Chöre zum CVJM bzw. Jungmännerwerk zurück (Württemberg und CVJM-Westbund unter Führung von Hermann Mühleisen, dem Vorsitzenden des Reichsbeirates Posaunenchöre im CVJM-Reichsverband, später: CVJM-Gesamtverband).

In den meisten, vor allem norddeutschen, evangelischen Landeskirchen wurden 1945 „Posaunenwerke“ gegründet, die sich zum Dachverband „Posaunenwerk der EKD“, später „Posaunenwerk in der EKD“, mit Fritz Bachmann als Obmann (Nachfolger: Hans-Martin Schlemm und Günther Schulz) zusammenschlossen. Daneben gab es auch selbständige Posaunenchorverbände (Bayern, Baden, Pfalz).

Durch die deutsche Teilung wurden nach dem Mauerbau 1961 die Posaunenwerke in der DDR organisatorisch von den westdeutschen getrennt.
 

Die Gründung des EPiD

Die Gründung des EPiD

1994

Der EPiD wurde 1994 in Bethel (Bielefeld) gegründet, an historischer Stätte, denn hier wirkte Pastor D. Johannes Kuhlo (1856-1941), der Pionier und Altmeister der Posaunenchorbewegung. Der EPiD ist der erste Zusammenschluss aller evangelischen Posaunenchöre in Deutschland.

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit wurde am 24. September 1994 von 79 Dele­gierten aus 31 Posaunen­werken und -verbänden der neue Dachverband „Evangelischer Posaunendienst in Deutschland e. V.“ aus der Taufe gehoben. Der Vorsitzende des EPiD erhielt die Bezeichnung „Leitender Obmann“. Es wurden ein Posaunenrat gebildet, in dem jeder Verband vertreten ist, sowie vier Ausschüsse für Theologie, Musik, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit.