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News & Mitteilungen

An dieser Stelle wird tagesaktuell über die Arbeit des EPiD, der anderen Posaunenverbände und über die Posaunenarbeit ganz allgemein berichtet. Aber natürlich können auch die alten News durchstöbert werden.

Bitte beachten: Die Veranstaltungen sind chronologisch im nächsten Menüpunkt aufgelistet. 

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09. Dezember 2016

Posaunenchor im Kulturerbe Deutschlands!

Das Expertenkomitee des Immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO-Kommission, sowie die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland haben die Aufnahme von Posaunenchor in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes beschlossen. Eine Würdigung unseres Dienstes in den Posaunenchören!
 

Mehr Informationen gibt es hier:
http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis/eintrag/posaunenchoere.html

 
 
   

21. September 2016

"Posaunenchor Deutschland" - Begegnungstagung 2016

 

Posaunenchor Deutschland, stand auf den Tischreservierungen zu lesen. Ein schönes Synonym für die Begegnungstagung, die dieses Jahr im 3 Posaunenwerks-Eck: Rheinland, Pfalz und Kurhessen Nassau – auf der Ebernburg - stattfand.

Bei bestem Wetter und wunderschöner Kulisse trafen sich 32 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland. Jörg Häussler, LPW im Rheinland und Christian Syperek, LPW in der Pfalz, sowie und sein Vorgänger, LPW i.R. Traugott Baur, übernahmen die bläserischen Einheiten und informierten über ihre Werke.

 

Der Obmann des PW Rheinland, Friedemann Schmid-Eggert, hielt einen interessanten Vortrag über die Ursprünge der Kirchenmusik in der Bibel. LO Rolf Bareis, gab Einblicke in die aktuelle Arbeit des EPiD. Weitere Themen, die uns beschäftigten waren das Liederbuch zum Reformationsjahr und die Ergebnisse der Empirischen Studie zur Frage: Brauchen wir

 

ein neues Evangelisches Gesangbuch? Auch der Umgang mit J. Kuhlo war - aus gegebenem Anlass ein heftig diskutiertes Thema. Ausflüge in die Gegend ‚auf den Spuren der Hildegard von Bingen‘ und zu den Chagallfenstern nach Mainz, sowie eine Weinprobe rundeten das Programm ab. Eine schöne, informative und interessante Begegnungstagung, die Lust auf Mehr macht. Schon zum Vormerken: 2017 wird die Begegnungstagung vom 4-7. Sept . in Hofgeismar stattfinden.

 
 
   

19. September 2016

Klangvolles „Deutsches Musiktreffen 60plus“ in Bad Kissingen

 

Seniorenorchester musizierten erstmals gemeinsam mit Seniorenchören

Das Deutsche Musiktreffen 60plus ging gestern mit einer großartigen, von allen Teilnehmern gemeinsam gestalteten Abschlussfeier zu Ende. Eindrucksvoller Höhepunkt der Veranstaltung, die von Freitag, 16.9. bis Sonntag, 18.9. im Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen stattfand, war das von rund 500 Instrumentalisten und Sängern vorgetragene Potpourri aus Deutschen Weisen, das der Projektleiter des Deutschen Musiktreffen 60plus, Professor Dr. Hans-Walter Berg selbst dirigierte.

 
Für den fast 85-Jährigen gab der gesamte Saal anschließend Standing Ovations. Das Parkett des Max-Littmann-Saals war in diesem außergewöhnlichen Konzert den Ausführenden vorbehalten, während das begeisterte Publikum auf der Galerie lauschte. Zuvor hatten die 90 Bläser (Leitung: Martin Jall), die 70 Akkordeonisten (Leitung: Michael Huck) und die über 200 Sänger (Leitung: Dieter Leibold) jeweils als eigene Einheit musikalisch Freundschaft, Harmonie und Frieden gepriesen, zu dem Potpourri aus Deutschen Weisen kamen dann noch 80 Zupfer hinzu.

Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände, Ernst Burgbacher, Parl. Staatssekretär a. D., dankte Moderator Lorenz Overbeck und allen beteiligten Musizierenden, dem Organisationsteam um Professor Dr. Hans-Walter Berg und allen Unterstützern, darunter die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie Stadt und Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen für das fantastische Wochenende. Bad Kissingens zweiter Bürgermeister Anton Schick und Kurdirektor Frank Oette betonten in ihren Reden, dass das Deutsche Musiktreffen 60plus wie kaum eine andere in den renommierten Kurort passe. Mit der von allen Anwesenden gemeinsam angestimmten Nationalhymne endete das Deutsche Musiktreffen 60plus. Alle Redner äußerten den Wunsch, die gelungene Zusammenarbeit fortzusetzen.

Schon das Eröffnungskonzert am Freitagabend hatte die ganze Bandbreite des Amateurmusizierens geboten: zunächst gestalteten je ein Akkordeon-, Blas, Streich- und Zupforchester sowie ein Frauenchor, ein Männerchor und ein gemischter Chor in individuellen Vorträgen ein buntes, von Maila von Haussen charmant und informativ moderiertes Programm, bevor am Ende alle zusammen ein eigens für diesen Anlass arrangiertes Final Medley aus beliebten Melodien zum Besten gaben.

Ernst Burgbacher, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Chor- und Orchesterverbände, machte deutlich, dass es sinnvoller sei, von den Chancen einer länger lebenden Gesellschaft zu sprechen als immer nur die Risiken des demografischen Wandels zu beklagen. Paul Lehrieder, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände und Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellte anerkennend fest: „Wenn das Deutsche Musiktreffen 60plus nicht schon erfunden wäre, dann wäre es jetzt allerhöchste Zeit dafür“. Mit den Worten „Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freunde gleichen Alters“ eröffnete Dr. Thomas Goppel, Präsident des Bayerischen Musikrats und Vorsitzender der Senioren-Union Bayern seine Rede, was ihm spontan die Sympathien des vollbesetzten Max-Littmann-Saals einbrachte. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der hier präsentierten Musik.

Den Samstag über zeigten 21 Chöre und Orchester aus allen Sparten in jeweils halbstündigen Vorträgen ihr Können, das Publikum konnte den eigenen Vorlieben entsprechend zwischen Wandelhalle und Kurtheater wechseln. Das weitere Aktiv-Programm begann schon morgens um 7.30 Uhr mit Lockerungs-Gymnastik, ein Dutzend Frühaufsteher profitierte von Aufwärm-, Dehn und Balance-Übungen unter kundiger Führung einer Physiotherapeutin. Unter professioneller Anleitung konnten die Teilnehmer den ganzen Tag über zu instrumentalen Grundübungen und offenem Singen bzw. Orchesterspielen zusammenkommen. Auch die Teilnehmenden des Stimmbildungsangebots von Rika Eichner bekamen neue Impulse und hatten beim Ausprobieren hörbar Spaß. Dr. Kerstin Jaunich zeigte in ihrem Workshop „Musikrelevante Veränderungen im Alter“ zahlreiche Möglichkeiten, mit altersbedingten Einschränkungen umzugehen. Das Wichtigste sei, sich die Freude an der Musik und am aktiven Musizieren zu bewahren. In idealer Ergänzung befasste sich Professor Dr. Gunter Kreutz in seinem Vortrag „Frische Zellen nach Noten“ mit der Frage, was man tun kann, um sich möglichst lange geistige und körperliche Vitalität zu erhalten und welchen Beitrag Musik dazu leisten kann. Dabei spiele das eigene Verhalten eine ganz entscheidende Rolle. Er empfiehlt, positive Aspekte zu fördern („was mache ich gern?“), seine Ressourcen zu nutzen („was steckt in mir, wie kann ich das nutzen?“) und Stigmata zu hinterfragen, also sich nicht hinter einer Annahme wie „ich bin zu alt, ich kann das nicht“ zu verstecken.

Auch der Ökumenische Gottesdienst in der vollbesetzten Erlöserkirche stand am Sonntagmorgen ganz im Zeichen der Musik. Pfarrerin Christel Mebert gestaltete ihn gemeinsam mit Ursula Summa von der katholischen Kurseelsorge. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Jörg Wöltche erklang ein vielstimmiges Schöpfungslob der zusammen mit dem Kammerorchester Bad Kissingen spielenden Musikerinnen und Musiker sowie der gemeinsam mit der Kirchengemeinde singenden Sängerinnen und Sänger.

Die Begeisterung über das Deutsche Musiktreffen 60plus stand den rund 1000 Teilnehmenden aus ganz Deutschland ins Gesicht geschrieben.
 

 
 
   

13. April 2016

Plötzlicher Abschied: Hans-Ulrich Schäfer verstorben

 

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“ (Psalm 73, 23+24)

Der Evangelische Posaunendienst in Deutschland trauert um Hans-Ulrich Schäfer.

Er verstarb am 30. März 2016 im Alter von 57 Jahren. Sein plötzlicher Tod erschüttert uns, verschlägt uns die Sprache, macht uns unendlich traurig.

 

 

Wir verlieren den langjährigen ehemaligen Obmann und stellvertretenden Obmann des Posaunenwerkes in Mecklenburg-Vorpommern.
Wir verlieren ein ehemaliges Mitglied im Theologischen Ausschuss des EPiD, einen profilierten Theologen mit einer erfrischenden, originellen und auch immer wieder quergehenden Denkweise, wahrhaft „Geist-reich“, geradlinig und unerschrocken, humorvoll und in der Tiefe seines Herzens fromm.
Wir verlieren ein „Original“, einen starken Typen, eine Persönlichkeit.
Wir verlieren einen wunderbaren Menschen.

Es bleiben seine Impulse für die Bläserarbeit.
Es bleiben seine Gottesdienst und Feierstunden mit den Bläserinnen und Bläsern in Vorpommern.
Es bleiben seine Andachten in Andachtsbüchern des EPiD, im aktuellen von 2016 auch ein wunderbarer Bläsergottesdienst.
Es bleiben die Erinnerungen an Begegnungen, an gemeinsames Nachdenken, Beten, Singen und vor allem viel Lachen.
Für all das haben wir zu danken.

Wir wissen nicht, warum dieser Tod sein musste. Wir können ihm nur – wie Hans-Ulrich es wohl getan hätte – das trotzige und vielleicht sogar fröhliche „Dennoch“ des Glaubens entgegenstellen.
Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Angehörigen. Und wenn wir auch keine Worte finden, die geeignet scheinen, ihnen Trost zu spenden, so mag sie die Gewissheit tragen, dass sie in ihrem Erschrecken und ihrem Schmerz nicht allein sind. Die Bläserfamilie trauert aus tiefstem Herzen mit ihnen.
 

Martin Anefeld,
Vorsitzender des Theologischen Ausschusses im EPiD

 
 
   

23. Dezember 2015

Begegnungstagung 2016 geplant

Auch in diesem Jahr findet eine Begegnungstagung des EPiD statt: vom 12. bis 15. September 2016 wird auf die Ebernburg in Bad Münster am Stein-Ebernburg OT Bad Kreuznach stattfinden! Weitere Informationen dazu folgen demnächst an dieser Stelle.

 
 
   
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LOSUNG DES TAGES
Montag, 27. März 2017
 
Der HERR wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
 
Jesus streckte die Hand aus und ergriff Petrus und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

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